TMU digital – Dezember 2018

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Eva Wigger

Her mit den Ideen!

Liebe Leserinnen und Leser,
ich möchte mich vorstellen: Mein Name ist Eva Wigger und ab Januar 2019 werde ich Gebietsredakteurin der TMU sein. Vor vier Jahren entdeckte ich den Tanzsport für mich. Seit dem findet man mich nachmittags meist im Clubheim des TGC Rot-Weiß Porz zusammen mit meinem Partner, mit dem ich in der Hauptgruppe A Standard und in der B Latein starte. Vormittags feile ich zurzeit an meiner Bachelorarbeit für mein Studium der Germanistik und Medienkulturwissenschaften. VON EVA WIGGER

 


Der Abreißkalender …

… ist dünn geworden

Dagmar Stockhausen

Es ist nur noch kurze Zeit, dann feiern wir Weihnachten und stehen an der Schwelle zu einem neuen Jahr. Dies ist die Zeit der Besinnung, aber auch die Zeit, um rückblickend auf das alte Jahr zu schauen und einen Ausblick auf das neue Jahr zu wagen. Weihnachten ist für die meisten Menschen in dieser Welt das wichtigste und schönste Fest des Jahres. Es gibt uns Gelegenheit, auch einmal über unseren alltäglichen Horizont hinauszublicken auf die Dinge, die wirklich wichtig sind. Gesundheit lässt sich z. B. nicht in Geschenkpapier wickeln und unter den Christbaum legen. Auch Glück kann man nicht kaufen. Dennoch sind Gesundheit, Zufriedenheit und ein Leben in Frieden Geschenke, für die wir selbst nicht dankbar genug sein können. VON DAGMAR STOCKHAUSEN



Und wieder Miami

Andreas Hoffmann/ Isabel Krüger

Nachdem im letzten Jahr die Weltmeisterschaft Senioren I Latein eher kurzfristig an den amerikanischen Tanzsportverband vergeben wurde, war die Planungszeit in diesem Jahr doch deutlich länger. Also sollten doch eigentlich mehr Paare als noch in 2017 (40 Paare) den Weg nach Miami finden, zumal auch die Senioren I Standard Weltmeisterschaft einen Tag später dort stattfinden sollte. An den Start gingen letztlich 39 Paare. Die Weltmeister und Vize-Weltmeister des letzten Jahres standen nicht auf der Liste, jedoch die neue russische Paarkombination Georgy Osadchy und Tatiana Nikoleava, die bisher jedes Turnier, so auch DanceComp und GOC, für sich entscheiden konnten. VON ISABEL KRÜGER


David Jenner/Elisabeth Tuigunov im Semifinale der WM Junioren II Latein

David Jenner/Elisabeth
Tuigunov

Die im Baskenland gelegene Stadt Bilbao war in diesem Jahr Gastgeber der Weltmeisterschaft der Junioren II in den Lateintänzen. Die im Jahre 1300 gegründete Stadt bietet viele historische Sehenswürdigkeiten, die, wenn man die Zeit hat, mehr als sehenswert sind. Das wohl bekannteste ist das von Frank Gehry entworfene Guggenheim-Museum, das Mitte der 90er im letzten Jahrtausend eröffnet wurde. Das Museum beherbergt nicht nur Kunstwerke, sondern das Gebäude in sich ist ein sehr anschauliches Kunstwerk. Die Basken sind erfahren in der Ausrichtung von Großveranstaltungen im Tanzsport. VON VOLKER HEY

 



Die TNW-Standardjugend in Stuttgart

(oder auch: „Besser geht´s…kaum“)

Deutschlandpokal der Junioren I B Standard: „Klein, aber fein“

Siegerehrung Junioren I Standard

Die Wettervorhersage versprach für das dritte Jugendmeisterschaftswochenende dieses Jahres bestes Wetter. So eröffnetenSamstag „früh“ (11:00 Uhr) 17 Paare aus ganz Deutschland ihre inoffizielle Deutsche Meisterschaft mit ebenso sonnigem Tanzen. Im schönen Clubheim des Tanzsportzentrums Stuttgart-Feuerbach wurden alle Paare – darunter auch drei Paare aus dem TNW – mit Schokolade und Schmerzgel begrüßt. Letzteres sollte hoffentlich nicht zur Anwendung kommen. Nach dem letzten Quickstep der Vorrunde wurden zwei Paare zu einem Gespräch mit der allseits routinierten Spezialistin für die Kleiderordnung, Merle Tralau, gebeten – „unsere“ waren, sowohl was die Kleidung als auch Make-up anbelangt, bestens vorbereitet. VON PATRIC PAAß

 

Deutsche Meisterschaft der Junioren II B Standard: Triumph Nr. 2

Siegerehrung Junioren II Standard

Nach einer Pause von 2 ½ Stunden ging es zum zweiten Akt des Tages – zum Turnierbeginn der Deutschen Meisterschaft der Junioren II B Standard füllte sich die Turnierstätte merklich. Von den 41 startenden Paaren kamen neun aus dem TNW. Nach einer Vorrunde in sieben Gruppen sahen wir sieben TNW Paare in der 24er Runde, für Oleg Kubrin/Michelle Becker (TSC Aurora Dortmund) sowie Damian Peter/Stephanie Gerassimlyuk (Bielefelder TC Metropol) war mit dem geteilten 27. Platz leider schon Schluss. Ivan und Angelina beendeten diesen großartigen Turniertag mit dem Platz 16 in der älteren Altersklasse. Stark verbessert, gut getanzt und mit viel Pech landeten Joshua Luptowitsch/Elina Enes (Bielefelder TC Metropol) auf dem Anschlussplatz zum Semifinale – mit 17 Kreuzen versehen fehlten hier nur zwei Kreuze zum Erreichen der Vorschlussrunde. VON PATRIC PAAß

Deutsche Meisterschaft der Jugend A Standard: „Besser geht´s nicht!“

Siegerehrung Jugend Standard

Auf ging es zum zweiten Tag – die „alten“ Jungen sollten ihren Meister austanzen. Auch hier nutzten Paare der Junioren II des Vortages, die in Ihrer originären Altersklasse in die A-Klasse aufgestiegen waren, den Doppelstart, so dass insgesamt 33 Paare an den Start gingen, darunter sechs Paare aus dem TNW. Kurzum: Alle TNW-Paare erreichten die 24er-Runde, aus der es lediglich Joshua und Elina nicht in das Semifinale schafften. VON PATRIC PAAß

Anmerkungen:
Den Paaren wurde in allen Turnieren eine großzügige Fläche dargeboten – die Gruppeneinteilung war so gestaltet, dass die Aktiven viel Platz hatten. Ebenso wurde der „Rückzugsraum“ durch eine separate Sportlerfläche mit Bananen und Müsliriegeln gerne genutzt. Die Zuschauer wurden mit angemessenen Eintrittspreisen begrüßt, auch sie hatten von so gut wie jedem Sitzplatz eine gute Sicht auf die Fläche. Bedingt durch das gute Wetter war die Turnierstätte stets sonnendurchflutet, was die hervorragende Atmosphäre bestens untermalte. Großer Dank gilt dem Musikteam (Jochen Sievers und Jens Kothe) für die ansprechende und bestens vorbereitete Musik sowie der Bundesjugendwartin Sandra Bähr und Dr. Stefan Wößner, Präsidiumsmitglied des TSZ Stuttgart-Feuerbach, für die ansprechende Doppelmoderation an beiden Tagen.

Fazit:
Mit allen Meistertiteln, einem Vizemeistertitel, zwei Bronzemedaillen, insgesamt zehn Final-, drei weiteren Semifinalteilnahmen und hoffnungsvoller Entwicklung „auf den hinteren Plätzen“ hat sich die TNW-Jugend auf dem letzten DM-Wochenende des Jahres bestens präsentiert – der Verband kann auf alle Paare stolz sein! Es ist umso unverständlicher, dass drei Paare kurzfristig abgemeldet wurden, die Hintergründe hierzu bleiben unklar. Klar ist in jedem Fall, dass DIE Paare, die „vorne“ mitmischten, von der Erfahrung, die sie auf Großturnieren und vergangenen deutschen Meisterschaften gesammelt hatten, an diesem Wochenende stark profitierten – sie tanzten weitestgehend abgeklärt, ruhig und „cool“!


Bernd Farwick/Petra Voosholz gewinnen den

Deutschlandpokal der Senioren III

Bernd Farwick/Petra Voosholz

Glinde war in diesem Jahr Gastgeber für den Deutschlandpokal der Senioren III in den Standardtänzen. Nachdem im letzten Jahr mit 113 Paaren für einen Deutschlandpokal der Senioren III Standard ein neuer Rekord aufgestellt wurde, gingen gleichviele Paare
auch in diesem Jahr an den Start. Bernd Farwick/Petra Voosholz vom TSC Ems-Casino Blau-Gold Greven zeigten sich schnell, spritzig und sportlich. Die zweimaligen
Deutschlandpokalsieger und Gewinner der diesjährigen German Open Championships zeigten von Anfang an, dass sie den Titel zum dritten Mal in Folge ertanzen wollten. Einig waren sich die sieben Wertungsrichter auch nur bei den beiden Grevenern. VON VOLKER HEY


Landesmeisterschaften der Jugend A, Hauptgruppe II S, Hauptgruppe S, Senioren I S in den Standardtänzen

Egor Ionel/Rita Schumichin

Sieben Paare gingen in diesem Jahr in der Jugend A-Klasse an den Start. Wurde im ersten Turnier eine Sichtungsrunde getanzt, ging es bei der zweiten Landesmeisterschaft an diesem Tag mit einer Vorrunde los. Seit 2016 stehen sie an der Spitze der TNW Tanzsportjugend, Egor Ionel/Rita Schumichin aus Köln und Daniel Müller/Anna Gommer
aus Bielefeld. Auch in diesem Jahr war es nicht anders. Schon in den Turnieren im laufenden Jahr war es zwischen den beiden Paaren immer wieder spannend. Mit drei ersten Plätzen und Platz zwei im Slowfox und im Quickstep schafften Egor Ionel/Rita Schumichin den Hattrick und gewannen die Landesmeisterschaft der Jugend A-Standard zum dritten Mal hintereinander. VON VOLKER HEY



60 Jahre casino blau-gelb essen e.V

v.L.: Christine Grunewald, Michael Cremer und Andreas Springer

Am 29.09.2018 hat das casino blau-gelb essen e.V. sein 60-jähriges Bestehen gefeiert. Das Clubheim an der Fulerumer Strasse war festlich geschmückt worden. Der Verein hatte zu einem Galaball eingeladen. Die Gäste kamen zahlreich in Abendgarderobe und ihnen wurde ein tolles Programm geboten. Die 1. Vorsitzende, Ursula Kollar-Fiedrich, begrüßte die Gäste und übergab das Mikrofon weiter an Sascha Wakup. VON MICHAEL CREMER

 

 

 

Quelle:tnw.de/tanz mit uns